Open-Space-Konferenz: Der nächsten Schritt auf der Reise des digitalen Wandels mit Geberit

Mit gemeinsamer Open-Space-Konferenz den nächsten Schritt auf der Reise des digitalen Wandels mit Geberit getan

Teilnehmer von Geberit wie foryouandyourcustomers im regen Austausch zu bekannten und neuen Themen.

Seit der Firmengründung setzt for​you​and​your​cus​tom​ers auf die bewährte Open-Space-Technologie (OST) von Harrison Owen, einer teilnehmerbestimmten Methodik für Konferenzen und Mehrtages-Meetings. Dabei werden Projekte, Themen sowie Mitarbeitende und Organisation weiterentwickelt. Das Besondere an dem Format ist, dass die Agenda durch die Teilnehmer selbst erstellt wird und die Teilnahme an der Konferenz wie auch den jeweiligen Sessions komplett freiwillig ist.

Die OST-Methodik möchte foryouandyourcustomers jetzt verstärkt auch in der Zusammenarbeit mit Kunden einsetzen. Anwendung fand diese nun erstmals gemeinsam mit Geberit. Corona bedingt über eine Onlineplattform durchgeführt, wurde an zwei Tagen über Projekte diskutiert, Themen vertieft, neue Themen angestoßen sowie die Zusammenarbeit intern wie extern gefördert und gestärkt. Für Stefano Giacomello, Head of Product Data Management Applications bei Geberit, war es „ein weiterer gelungener Schritt auf der gemeinsamen Reise der beiden Unternehmen.“

Eine eigene Session („Kollaborative Bearbeitung von Produktdaten“) gehostet und viele Weitere besucht; per Mausklick verlässt Stefano Giacomello soeben den virtuellen Open-Space-Raum zum Thema „Master Information Governance“. Es war der letzte Timeslot für Workshops, Meetings und Sessions der Open-Space-Veranstaltung – und er verlässt ihn zufrieden mit dem Event.

„Ohne Frage ein tolles Format: innovationstreibend, skalierbar und hoffentlich mit nachhaltigem Wert für unser gesamtes Unternehmen. Wichtig war für mich vor allen Dingen, dass die Mitarbeitenden die Zeit hier nutzen. Inhaltlich nutzen, um Geberit in bestimmten Themen und Projekten weiter voranzubringen und neue Themen zu evaluieren, über deren Umsetzbarkeit man sich in Expertenrunden austauschte. Aber auch dazu nutzen, die Partnerschaft mit foryouandyourcustomers zu pflegen“, lautet Stefano Giacomellos erste spontane Rückmeldung Richtung Organisator foryouandyourcustomers.

Sich selbst und Themen weiterentwickeln

Die 25. Session war eben zu Ende gegangen, nun stand noch die traditionelle Abschlussrunde aus mit dem Feedback aller Teilnehmer. Zwei halbe Tage hatten Geberit und foryouandyourcustomers in die gemeinsamen Projekte involvierte oder davon betroffene Mitarbeitenden frei gestellt, aktiv an der Open-Space-Konferenz zu partizipieren – oder wahlweise auch nicht. Die aktive Beteiligung stand den 40 angemeldeten Mitarbeitenden aus den Bereichen Business und IT bei Geberit wie auch den Mitarbeitenden von foryouandyourcustomers ebenso frei wie die individuelle Themenfindung und -entwicklung für und innerhalb der jeweils einstündigen Sessions. 

„Keine Zwangsteilnahme oder Themenvorgaben seitens von Vorgesetzten. Stattdessen Freiwilligkeit, Eigeninitiative und -verantwortung sowie Selbstorganisation: Das sind Attribute, die eine Open-Space-Konferenz fordert und fördert.“

Daniel Stadelmann, Senior Consultant bei foryouandyourcustomers

„Keine Zwangsteilnahme oder Themenvorgaben seitens von Vorgesetzten. Stattdessen Freiwilligkeit, Eigeninitiative und -verantwortung sowie Selbstorganisation: Das sind Attribute, die eine Open-Space-Konferenz fordert und fördert“, beschreibt Daniel Stadelmann von foryouandyourcustomers der die Konferenz als Facilitator begleitete. Der Senior Consultant ist seit Beginn der Zusammenarbeit mit Geberit – die vor mehr als fünf Jahren mit dem ersten Digitalisierungsprojekt begann –, konstantes Verbindungsglied zwischen dem weltweit tätigen Konzern im Sanitärbereich und foryouandyourcustomers.

„Die Anwendung der Open-Space-Technologie ist grundlegender Bestandteil der Unternehmenskultur von foryouandyourcustomers. Sie ist ein extrem mächtiges Werkzeug und hilft uns dabei, Menschen und dadurch Business gleichermaßen erfolgreich und zeitgemäß weiterzuentwickeln. Mit ihrer Hilfe lässt sich organisatorisch ein Umfeld schaffen, in dem Menschen befähigt und gefördert werden, Ownership zu übernehmen, sich selbst und ihre Themen weiterzuentwickeln und Projekte selbstorganisiert sowie teamübergreifend umzusetzen. Ich habe durchweg positive Erfahrungen mit dieser Methodik gesammelt, was für mich der ausschlaggebende Grund war, diese Geberit vorzustellen und in unsere gemeinsame Reise im digitalen Wandel zu integrieren. Gerade für die zunehmende Vielfalt im digitalen Kontext ist es unabdingbar, das Mitarbeitende ihre Stärken und Fähigkeiten selbstbestimmt einbringen können und Ownership übernehmen. Traditionelle und auf Kontrolle ausgerichtete Ansätze hemmen hier den Fortschritt und werden den Herausforderungen schlicht nicht mehr gerecht“, sagt Daniel Stadelmann.

Bei der Themensammlung konnte sich jeder einbringen.

Open Space ist ein „sensationelles Format“

„Anlaufschwierigkeiten gehören bei einer Premiere dazu und waren einigen Teilnehmenden zu Beginn anzumerken. Vor allem als es um Themenvorschläge und die Interaktion in den einzelnen Sessions ging“, verrät Stefano Giacomello. „Es ist für uns eine neue Methodik, dazu noch online durchgeführt, die es auszuprobieren und zu erlernen gilt.“ Die einen benötigten etwas mehr Eingewöhnungszeit, andere wie Aileen Schmidt und Nico Schmid waren schnell Feuer und Flamme.

„Das Format ist sensationell“, unterstreicht der Master Data Manager MDM – Data Logistics im Gespräch mit seiner Kollegin.

„Da alles auf freiwilliger Basis abläuft, triffst du in den Sessions nur auf Menschen, die an diesem Thema genau so interessiert sind wie du, die teilweise extrem viel oder auch anderes Wissen in diesem Feld besitzen und dieses mit dir teilen.“ „Und dich dadurch bei der eigenen Projektarbeit und Themenentwicklung unterstützen“, fügt Aileen Schmidt, Master Data Manager MDM – Data Factory STEP bei Geberit, an. „Ich selbst habe einen Workshop zum Thema Master Information Governance angeregt und viele gute Inputs darin erhalten. Es haben sich auch Follow Up Meetings ergeben, welche ohne dieses Konferenz-Format nicht zustande gekommen wären.“

„Der Austausch zu eigenen Projekten, Themen, die mich interessieren oder beschäftigen, der Austausch und das Platzieren von Visionen sowie das informelle Ideensammeln: Du hast bei der Veranstaltung die Möglichkeit, über den Tellerrand hinauszuschauen, lernst andere Perspektiven auf ein Thema kennen, kannst ein gemeinsames Verständnis schaffen und es entstehen neue Synergieeffekte, die du in deinen intern „geschlossen“ Teambesprechungen oder -workshops so nicht generieren kannst.

Mithilfe der Open-Space-Konferenz wurde der persönliche Austausch zu internen wie externen Mitarbeitenden gefördert.

All diese Aspekte haben die Sessions sehr wertvoll für mich gemacht“, resümiert Nico Schmid. „Nicht zu vergessen“, wirft Aileen Schmidt ein, „du baust neue Kontakte auf, beispielsweise zu externen Mitarbeitenden, mit denen du zwar am selben Projekt arbeitest, bislang aber nie persönlich im Austausch warst. Und du triffst auf Menschen anderer Abteilungen aus dem eigenen Unternehmen, zu denen es bislang keine Berührungspunkte gab und erfährst mehr über deren Projekte und Aufgabenbereiche. Es schafft ein ganz neues Zusammengehörigkeitsgefühl.“

Geht es nach den beiden Master Data Managern, so könnte der Premiere schon bald die nächste Open Space Session folgen. „Dann vielleicht sogar noch mit weiteren Abteilungen innerhalb der Geberit“, schlägt Aileen Schmidt vor.

Ein Vorschlag, mit dem sich Stefano Giacomello gerne auseinandersetzen wird. „Für mich ist es absolut vorstellbar, dass wir dieses Format gemeinsam mit foryouandyourcustomers weiter einsetzen oder aber auch intern aufgreifen werden. Wann und in welcher Form es eine Fortsetzung geben wird, werden wir mit Sicherheit in naher Zukunft besprechen.

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