Das 52. Business Breakfast von foryouandyourcustomers beleuchtete die Digital Information Supply Chain von mehreren Seiten

Das 52. Business Breakfast beleuchtete die Digital Information Supply Chain von mehreren Seiten

Auf dem Weg eine Unternehmung erfolgreich zu digitalisieren und der damit einher-gehenden Komplexität gerecht werden zu können, sind Werkzeuge wie das Informations-modell und die Exploded View notwendig.

Ende August 2019 öffnete der Standort Baar seine Türen zum 52. Business Breakfast von for​you​and​your​cus​tom​ers und hieß 42 Teilnehmende aus 18 verschiedenen Unternehmen willkommen. Das Business Breakfast mit dem Titel: „Der digitale Wandel in der Innerschweiz – erfolgreiche Unternehmen berichten aus ihrem Erfahrungsschatz, bot den Gästen zum einen, einen guten Einblick, wie die Digitalisierung im Unternehmen gestaltet werden kann und zum anderen eine ideale Plattform, um sich mit anderen Fachpersonen rund um das Thema auszutauschen. 

Als Einstieg eröffnete Stephan Müller als Standortleiter das Breakfast der Innerschweiz mit der Einordnung der Vorträge im digitalen Kontext. „Gelingende Digitalisierung erfordert digitale und analoge Vernetzung. Dieser Vormittag soll dazu einen Beitrag leisten. Jeannine Vythoulkas spannt entlang der Exploded View den methodischen Bogen und gewährt uns einen Einblick in bewährte Werkzeuge für den digitalen Wandel. Anschließend beleuchtet Lukas Odermatt wie Leister die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzt für eine gelingende Customer Experience und die Erschließung von neuen Business Modellen. Tobias Rölz steigt dann mit uns runter in den digitalen Maschinenraum und berichtet von seinen Erfahrungen.“

Jeannine Vythoulkas startete ihren Vortrag mit den anstehenden Herausforderungen der Digitalisierung und wie man insbesondere mit der Digital Information Supply Chain diesen Herausforderungen begegnen kann. Sie erklärte die Werkzeuge für den Digitalen Wandel, zeigte aber auch auf, auf wie das Zusammenspiel der einzelnen Ebenen funktionieren muss, um den reibungslosen Ablauf der Lieferkette des digitalen Produkts zu gewährleisten.

„Die Entwicklung der Digital Information Supply Chain muss eine Kernkompetenz werden“, so Jeannine Vythoulkas.

„Die Entwicklung der Digital Information Supply Chain muss eine Kernkompetenz werden“

Die Betrachtung der Digitalisierung aus Kundenseite ermöglichte die Präsentation von Lukas Odermatt von Leister. Mit seiner Vorstellung von „myLeister World“, einer digitalen Systemwelt, welche den Kunden ins Zentrum stellt, genau auf seine Bedürfnisse eingeht und so eine ideale Kundenbindung ermöglicht, präsentierte er den Teilnehmenden in Baar das Digital Experience Management des traditionsreichen Unternehmens Leister. Bei der Konzeption dieses Systems diente unter anderem Netflix als Vorbild für eine optimale Kundenzentrierung.

In der Unternehmensvision der digitalen Geschäftsmodelle von Leister wird das Potenzial der Digitalisierung und die sich dadurch eröffnenden Möglichkeiten klar.

Lukas Odermatt, Head of Digital Transformation bei Leister Technologies AG.

Der Weg für eine erfolgreiche Digitalisierung

Tobias Rölz gewährte dem Publikum in seinem Vortrag Einblicke in den digitalen Maschinenraum des Unternehmen Komax. Er berichtete über die anstehenden Herausforderungen rund um den sich ständig verändernden Markt und die Verantwortung von führenden Firmen, sich flexibel daran anzupassen, um die  Führungsposition beibehalten zu können. Die Digital Information Supply Chain Systemlandkarte der Komax, welche zusammen mit foryouandyourcustomers entwickelt wurde und auf einem der A0-Plakate zu sehen war, machte den ZuhörerInnen das Ausmaß der Komplexität des digitalen Maschinenraums klar. „Vor diesem Plakat diskutieren wir Management-Level-Entscheidungen“, sagte Tobias Rölz. 

Auf dem Weg eine Unternehmung erfolgreich zu digitalisieren und der damit einhergehenden Komplexität gerecht werden zu können, sind Werkzeuge wie das Informationsmodell und die Exploded View notwendig. Mit einem Appell an die Zuhörenden, Prozesslandschaften mehr zu visualisieren, großes Augenmerk auf eine einheitliche Formulierung zu legen und unternehmerisch agil zu bleiben, beendete Tobias seinen Vortrag und damit den förmlicheren Teil des ersten Business Breakfasts von foryouandyourcustomers in Baar.

Beim anschließenden Stehlunch hatten die Gäste noch einmal die Möglichkeit, sich mit den Referenten und Teilnehmenden auszutauschen, an weiteren Erfahrungen anderer Betriebe teilzuhaben und Anregungen für eigene Projekte rund um die Digitalisierung zu bekommen.

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