In Open Space Workshops die Projektarbeit mit Bosch Rexroth weiterentwickelt

In Open Space Workshops die Projektarbeit mit Bosch Rexroth weiterentwickelt

Open Space Technology, kurz OST genannt, eine Methodik von Harrison Owen, ist seit Jahren fester Bestandteil der Unternehmenszivilisation von for​you​and​your​cus​tom​ers. OST bietet einen offenen und selbstverantwortlichen Rahmen, in dem sich Mitarbeitende wie Unternehmen weiterentwickeln können. Erstmals bei for​you​and​your​cus​tom​ers München wurde Open Space nun gemeinsam mit dem langjährigen Kunden Bosch Rexroth genutzt.

„Nach langer, coronabedingter Phase der reinen Onlinezusammenarbeit hatten wir zusammen mit den Verantwortlichen bei Bosch Rexroth entschieden, uns zwei Tage intensiv der gemeinsamen Projekte sowie der teamübergreifenden Zusammenarbeit und individuellen wie kollektiven Weiterentwicklung zu widmen“, sagte Florian Knaupp, Organisator und Senior Solution Architect bei foryouandyourcustomers München. Neben der Erfahrung aus zahlreichen Open-Space-Workshops stellte foryouandyourcustomers auch den passenden Rahmen zur Verfügung. Das große und einladende Büro im beliebten Münchner Stadtteil Lehel war in zahlreiche Workshopräume aufgeteilt. Außerdem gab es ausreichend Freiflächen zum Networken, um sich einmal zurückziehen zu können, Gespräche über aktuelle Workshopthemen hinaus zu führen und zwischendurch tagesaktuelle Dinge in Ruhe zu erledigen – eine „dynamische und produktive Wohlfühlatmosphäre“, wie es eine Teilnehmerin treffend beschrieb.

Was genau zeichnet denn Open Space aus, Florian Knaupp? „Open Space ist eine Workshop-Methode, die den Teilnehmenden Freiraum zur Selbstorganisation und Selbstbestimmung nicht nur bietet, sondern diesen einfordert. Freiraum in der Themenfindung und generell Freiraum in der Partizipation an den einzelnen Workshops“, erklärte er. „Aus diesen Gründen gab es auch keinen festgeschriebenen Ablaufplan für die Veranstaltung. Gemeinsam mit Bosch hatten wir lediglich das Leitthema des Tages – Digital Content Chain (DCC) – entsprechend unserer aktuellen Projektarbeit, der Einführung von Stibo STEP als Product Information Management System (PIM) vorgegeben. Und Marcus Tenzer, VP Business Digital Organization bei Bosch Rexroth, ergänzte: „Grundvoraussetzung für eine Teilnahme an den Open-Space-Tagen war von unserer Seite, dass jeder persönlich vom Leitthema DCC betroffen ist und dringend Handlungsbedarf für unser Unternehmen besteht, da eine gewisse Bereitschaft und Motivation zum Handeln vorausgesetzt wurde.“

20 Mitarbeitende von Bosch Rexroth und acht Teilnehmende seitens foryouandyourcustomers nutzten den gebotenen Rahmen intensiv. Es dauerte keine 20 Minuten, bis am ersten Tag die Agenda für die 14 Open-Space-Sessions gefüllt war. Themen, die das gesamte Product Lifecycle Management über alle Kanäle abdecken, von den Daten bis hin zu den Kunden, fanden dort Eingang und zogen sich wie ein roter Faden durch die Workshops.

„Die Teilnehmenden haben Open Space wirklich gut genutzt. Eine tolle Methode, um das Konzept empowered Teams in die Praxis umzusetzen.“

Frank Lehrieder, Enterprise Architect bei Bosch Rexroth

„Obwohl wir die Open-Space-Methodik zum ersten Mal im Projektteam verwendet haben, wurde diese sofort von allen angenommen. Besonders toll fand ich, wie dort jede/r die Chance erhielt, sein/ihr Thema einzubringen und damit die Agenda mitzugestalten. Diese Methode verdeutlicht die Veränderung der Arbeitsmethoden und somit den für die Digitalisierung nötigen Mindset Change“, resümierte Annette Springer (Product Owner PIM).

„Wir haben in der Vergangenheit selbst extrem positive Erfahrungen mit dem Einsatz der Open-Space-Methodik gesammelt“, schloss sich Florian Knaupp dem an. „Sie hilft uns, Mitarbeitende darin zu bestärken und zu fördern Verantwortung zu übernehmen, sich selbst und ihre Themen weiterzuentwickeln und zu adressieren und im Zuge dessen ein Umfeld zu schaffen, das diese Vorhaben unterstützt.“

Die Themen zu den einzelnen Open Space Workshops waren schon nach kurzer Zeit von den Teilnehmenden bestimmt. 

Zwei Tage lang wurde im Münchner Büro von foryouandyourcustomers über Projekte diskutiert, dringende Themen vertieft und über die nächsten Schritte informiert, neue Themen angestoßen sowie die Zusammenarbeit gefördert und gestärkt. „Die Flexibilität des Open-Space-Formats hat dazu beigetragen, die Workshops maximal effizient zu gestalten“, urteilte ein Teilnehmer und eine Kollegin resümierte: „Bekannte Gesichter wieder einmal live zu sehen, gemeinsam mit ihnen, aber auch mit projektunabhängigen Teilnehmern – internen wie auch von foryouandyourcustomers – Themen zu diskutieren und auf diesem Weg auch Einblicke in die Arbeit und Herausforderungen anderer zu erhalten, fand ich extrem wertvoll für die zukünftige Zusammenarbeit. Die Tage hier haben mich persönlich und fachlich wie auch unser Unternehmen weitergebracht. Ich bin schon jetzt gespannt auf die folgenden Gespräche und Vertiefung einzelner Ergebnisse, die wir gesammelt haben. Als „ein definitiv gelungenes Experiment” beurteilte auch Frank Lehrieder, Enterprise Architect bei Bosch Rexroth, abschließend die Workshops, denn: „Die Teilnehmenden haben Open Space wirklich gut genutzt. Eine tolle Methode, um das Konzept empowered Teams in die Praxis umzusetzen.“ Fortsetzung folgt.

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