Test

25000 Blatt orangenes Druckerpapier – für eine Arbeit. Reduziert, kompakt, in sich ruhend und fest verbunden mit einem Betonsockel. In der Schnittstelle des Besprechungsraumes von Baar positioniert. Auf den ersten Blick abseits. Auf den zweiten Blick in die Schnittstelle der räumlichen Architektur eingepasst, einer Schnittstelle gleich zwischen Kunst und Mitarbeitenden. Das Werk ohne Namen weist symmetrische, fischgrätenartige Sägespuren auf, wirkt faserig, rau und strukturiert – eben genau so, wie man es von Holz kennt“, beschreibt Kunsthistorikerin Isabelle Köpfli ihre erste „Begegnung“ mit Bruno Sutters Werk bei der Einführungsansprache in die Ausstellung. „Doch es ist Papier und es beeindruckt“.

„Diese Papierarbeiten, sei es durch Form, Farbe, Material und Ausdruck: Sie werten die Räume unheimlich auf, lassen jeden Raum zu einem einmaligen Büroraum werden, zu einem besonderen Platz hier im Office“, lautete denn auch das Urteil eines Mitarbeitenden vor Ort. Orange zieht eine Spur über die Fläche verteilt, verbindet Werke und Räume miteinander, wird begleitet von flächigen Wandplastiken, zugeschnitten und geklebt aus gräulichem Industriekarton, und nimmt die Kommunikation wieder auf. Es sind die aktuellsten Arbeiten, die sich mühelos einfinden in Sutter Werke der vergangenen zehn bis 15 Jahre und es ist nur ein Ausriss dessen, was dort im Ganzen zu betrachten ist.