Wege aus dem Kompetenzgerangel: Transformation von Entscheidungsstrukturen, die Märkte statt Innenpolitik bedienen

Wachsende Organisationen bilden über die Zeit das Bedürfnis aus, sich Strukturen zu geben. Strukturen organisatorischer, formeller und kultureller Natur. Typische Strukturen in Organisationen, die solche Prozesse durchlaufen haben, folgen den Modellen von Aufbau- und Ablauforganisation. Die Koexistenz beider Strukturen führt allerdings in vielen Fällen zu einer Reihe von Problemfeldern, die die Organisationen lähmen, sich mit sich selbst beschäftigen lassen und ihre Effektivität am Markt reduzieren.
Hierarchien in Organisationen entwickeln sich je nach Ausprägung wahlweise dynamisch und selbstorganisiert oder vom Reißbrett. In beiden Fällen sollen sie eigentlich dazu dienen, auf der jeweiligen Organisationsebene kompetente und vor allem schnelle Entscheidungen zu ermöglichen. Soweit der theoretische Ansatz.
Wenn sich allerdings strukturelle Widersprüche in der Organisation aufgebaut haben, funktionieren diese Entscheidungsprozesse nicht mehr sauber, sondern führen zu immer höherer interner Reibung. Die Folgen sind:
eine zunehmende Fokussierung auf interne Referenzen wie Individualziele, Auseinandersetzungen über Verantwortlichkeiten, Kompetenzgerangel und persönliche Befindlichkeiten,
die Bildung von Silos, in die sich Beteiligte zurückziehen und Finger-Pointing einsetzt,
eine zunehmende Anhäufung von administrativem Overhead,
ein schwindender Blick auf den Markt und damit eine abnehmende Marktdurchdringung.
Im Webinar zeigt Alexander Marquart typische Muster dieses zunehmenden organisationsinternen Kampfes und ökonomischen Konsequenzen anhand von realen Beispielen aus seinem Alltag als Organisationscoach.
Im Anschluss gehen wir auf erfolgreiche Transformationen ein, die neue strukturelle Wege eingeschlagen, den Blick wieder auf die Wertschöpfung gelegt und damit wieder Relevanz am Markt gewonnen haben, indem die lang brachliegende Expertise in der Organisation wieder Wirkung entfalten konnte.
